Nachhilfe – der Klassiker unter den Studentenjobs

Nachhilfeunterricht - die Nachfrage steigt ständig...

Auch in Regensburg werden zahlreiche Studentenjobs im Bereich Nachhilfe angeboten. Der Bedarf ist in den letzten Jahren eher sogar noch etwas gestiegen, da die Anforderungen in vielen Schulen durch die Verkürzung der Zeit in den Gymnasien stark gestiegen sind. Als Studentenjobs sind sie deswegen geeignet, weil sie wenig zeitaufwendig sind und die Stundensätze für Nachhilfe im Großraum Regensburg relativ großzügig bemessen sind. Die Kosten für professionelle Nachhilfe in speziellen Schulen und anderen Einrichtungen sind in den vergangenen zwanzig Jahren geradezu explodiert, wovon ambitionierte Studenten profitieren können. Sie bieten den Vorteil einer persönlichen Betreuung, die sich ausschließlich auf einen Schüler konzentrieren und auf Fragen ausführlich eingehen kann. Dieser persönliche Aspekt kommt bei vielen Nachhilfeinstituten im Gruppeneinsatz oft nicht ausreichend zur Geltung, und der Einzelunterricht in solchen Instituten ist im Vergleich zu den Studentenjobs erheblich teurer für die Eltern.

Bei der Nachhilfe gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Varianten. Die erste ist die sogenannte Notfallhilfe, bei der es darum geht, den Schüler auf eine bestimmte wichtige Klausur vorzubereiten, um ein „Sitzenbleiben“ zu verhindern. Auch bei Nachprüfungen am Ende des Schuljahres, wenn die Versetzung vom erfolgreichen Abschluss abhängt, sind solche Direktinterventionen ein Hauptgrund für die Ausschreibung solcher Studentenjobs. Demzufolge ist die erste Jahreshälfte meist die Hauptsaison für Nachhilfe.

Die zweite Variante ist die regelmäßige Hausaufgabenhilfe, um die Leistungen grundsätzlich zu verbessern oder eine gerade erreichte Versetzung langfristig durch Einzelunterricht zu sichern. Dies ist für die Nachhilfelehrer eine relativ sichere Einnahmequelle, sofern die Leistungen stimmen. Denn wie bei allen Studentenjobs wird natürlich eine adäquate Gegenleistung vorausgesetzt. Stimmt die Chemie zwischen Schüler und Nachhilfelehrer nicht, wird die Zusammenarbeit schnell beendet sein. Auch sollten nur solche Studenten diese Arbeit übernehmen, die in der Lage sind, ihre Fachkenntnisse entsprechend verständlich zu vermitteln. Vor einem Achtklässler in bester Universitätsmanier zu dozieren, ist sicher keine gute Voraussetzung für eine Nachhilfetätigkeit.

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